1.1. Ihr Zimmer
Die bewohnereigene Dekoration in Ihrem Zimmer ist Ausdruck Ihrer eigenen Persönlichkeit und deshalb zum Wohlfühlen von großer Bedeutung. Es ist unser Anliegen, dass Sie durch eigene Gestaltungsmöglichkeiten sich so heimisch wie möglich
einrichten. Einrichtungsgegenstände, Pflanzen und Dekorationselemente können Sie nach eigenen Wünschen mitbringen. Natürlich ist das Platzangebot begrenzt und wenn Sie sich ein Doppelzimmer teilen, ist Rücksicht auf den/die
Zimmernachnachbarn(in) erforderlich. Ein elektrisch verstellbares Pflegebett mit Bettlampe und dem dazugehörigen Nachtschränkchen, ein eingebauter Kleiderschrank im Zimmer, angebrachte Lampen, Vorhänge und Gardinen gehören zur
Standardausrüstung eines jeden Zimmers. Alles andere können Sie selbst gestalten, Sie können sich frei entfalten. Also: Bringen Sie geeignete Möbelstücke, Bilder oder Dekorationsstücke mit, die Ihnen besonders ans Herz gewachsen sind. Es
ist unerheblich ob sie neu oder vielleicht schon älter sind. Auf die Schönheit der Möbelstücke kommt es nicht an, der Erinnerungswert ist wichtig! (nach oben)
1.2. Schlüssel
Wenn Sie ein Einzelzimmer bewohnen und noch selbständig sind, können Sie auf Wunsch einen Zimmerschlüssel erhalten. Hier sind die Mitarbeiter der Technik Ihre Ansprechpartner. Sollten Sie einmal einen Schlüssel verlieren, melden Sie den
Verlust bitte der Wohnbereichsleitung. Beim Verlust eines Schlüssels haften Sie selbst. Die Kosten für die Neuanschaffung eines Schlüssels betragen 25 €. (nach oben)
1.3. Klingelanlage
In jedem Zimmer und Badezimmer befinden sich zur Ihrer Sicherheit mehrere Rufstellen. Durch drücken der roten Taste oder ziehen der roten Schnur (Toiletten), können Sie jederzeit den Schwesternnotruf auslösen. Ein Mitarbeiter wird Ihnen
dann schnellstmöglich zu Hilfe kommen. Bei Bedarf können Sie zusätzlich einen Halsbandnotruf erhalten. Außerhalb Ihres Zimmers befinden sich Klingelstellen in den Tagesräumen, Bädern und Toiletten. Bei Ihrem Heimeinzug wird Ihnen ein
Mitarbeiter das Klingelsystem erklären. (nach oben)
1.4. Besuche
Wir begrüßen es, wenn Sie Besuch von Angehörigen, Freunden, Nachbarn oder Bekannten erhalten. Wir finden es sehr schön, wenn Sie die vorhanden Kontakte behalten. Wie schon erwähnt, verzichten wir aus diesem Grund auf “Öffnungszeiten”.
Allerdings verschließen wir aus Sicherheitsgründen zwischen 21:15 Uhr und 6:15 Uhr die Haustüren. Während dieser Zeit können Sie oder Ihr Besuch jedoch am Haupteingang klingeln. Die Mitarbeiter des Nachdienstes werden Sie dann
hereinlassen. Wenn Sie nicht unter einer speziellen Betreuung stehen, können Sie selbstverständlich das Haus verlassen und zurückkehren, wann Sie möchten. Sagen Sie uns allerdings kurz Bescheid, damit sich die Küche auf Ihre
Abwesenheit einstellen kann und wir uns keine Sorgen um Sie machen müssen.
Parkplätze befinden sich ca. 50 Meter vom Haus entfernt. In der Einfahrt des Gartens ist das Halten und Parken von privaten Fahrzeugen nicht gestattet, da stets Platz frei gehalten werden muss für Notarzt- oder Rettungsfahrzeuge. Es
gelten hier die Bestimmungen der StVO für Rettungswege. In unmittelbarer Nähe zu unserem Haus befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle, welche mit einem bindertengerechten Hochbahnsteig ausgestattet ist. Mit der Linie 8 erreichen Sie die
Innenstadt in nur 15 Minuten. (nach oben)
1.5. Umgebung des Hauses
Der Garten ist für jedermann zugänglich und lädt ein zu kleinen Spaziergängen oder zum Verweilen. In der Gesellschaft der Mitbewohner und Mitarbeiter kommt es zu manch anregendem Gespräch und die Zeit vergeht wie im Flug. Die Lage
des Hause ermöglicht Ihnen ausgedehnte Spaziergänge im Naherholungsgebiet Seelhorst. Außerdem befindet sich nur wenige Meter vom Haus entfernt die Stadtteilbibliothek und die Seniorenbegegnungsstätte Mittelfeld und ein Cafe. Ein kleiner
Lebensmittelmarkt und eine Filiale der Post befinden sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Gern können Sie aber auch im Angebot unseres hauseigenen Kiosks stöbern. (nach oben)
1.6. Weiterleiten von Informationen
Ein Schaukasten mit vielen Neuigkeiten und Hinweisen befindet sich auf jeden Wohnbereich vor dem Tagesraum. Informationen des Begleitenden Dienst entnehmen Sie bitte den Info-Tafeln direkt neben den Schaukästen. Hier finden Sie
aktuelle Termine und Wissenswertes für Ihre Tagesgestaltung (z.B. Gottesdienstzeiten, Aktivitäten, Friseurtermine usw.) Haben Sie eine Tageszeitung oder eine Zeitschrift abonniert, so wird diese Ihnen von den Mitarbeitern auf Ihr Zimmer
gebracht. (nach oben)
1.7. Nutzung der Gemeinschaftsräume
In unserer Einrichtung stehen Ihnen sämtliche Gemeinschaftsräume zur Mitbenutzung zur Verfügung. Hierzu gehören:
Der ehemalige Speisesaal – im Kellergeschoss Sitzecken – auf den Wohnbereichen Garten und Innenhof – hinter dem Haus Mehrzweckraum – im Kellergeschoss Aufenthaltsräume – auf den Wohnbereichen
Treffpunkt Küche – im Kellergeschoss Friseur – im 1. Obergeschoss
Wir möchten Sie dringend dazu animieren, sich nicht in Ihrem Zimmer zu verkriechen! Besuchen Sie die Gemeinschaftsräume und genießen Sie das Leben in Gesellschaft! Viele Bewohner haben lange alleine leben müssen und sind froh Abwechslung
und Unterhaltung zu erfahren. (nach oben)
1.8. Blumenpflege
Ihr Zimmer können Sie selbstverständlich mit Blumen nach Ihrem Geschmack verschönern. In der Regel übernehmen Sie selbst die Pflege. Bei Bedarf können wir Ihnen beim Gießen behilflich sein, sprechen Sie die Mitarbeiter an. Eine
weitergehende Blumenpflege (z.B. umtopfen, schneiden, düngen usw.) können wir auf Wunsch für Sie gern übernehmen. Gern können Sie Ihre eigenen Blumenvasen mitbringen. (nach oben)
1.9. Rauchen in der Einrichtung
Aus Gründen des Brandschutzes ist das Rauchen nur in bestimmten Räumen gestattet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir um Ihre Gesunderhaltung bemüht sind und die Nichtraucher schützen müssen. Selbstverständlich sollen Sie dabei
nicht auf alte Gewohnheiten verzichten. Gemeinsam werden wir eine Regelung finden. (nach oben)
1.10. Kiosk
Unser rollender Kiosk ist einmal wöchentlich für Sie auf den Wohnbereichen unterwegs. Kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten werden Ihnen rechtzeitig bekanntgegeben. Das Angebot ist reichhaltig und bietet neben Pflegemitteln,
Kosmetika, Süßigkeiten und Getränken auch frisches Obst. Sollten Sie besondere Wünsche haben, so teilen Sie diese unseren Mitarbeitern auf den Wohnbereichen mit. Der Kiosk hat sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Treffpunkt der
Bewohner entwickelt. Am besten Sie schauen einmal vorbei und überzeugen sich selbst. Unsere Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch. (nach oben)
1.11. Friseur und medizinische Fußpflege
Auf dem Wohnbereich I im 1. OG befindet sich der Friseursalon, der immer Mittwoch und Donnerstag geöffnet hat. Es werden alle Friseurleistungen angeboten: vom Schneiden, Tönen bis zur Dauerwelle. Die Preise entnehmen Sie bitte der
Preistafel, die im Friseursalon aushängt. Unsere Fußpflegerinnen Frau Babst/Frau Grote und Frau Mück kommen alle vier Wochen ins Haus. Bitte melden Sie sich zur Terminabsprache beim Friseur oder der Fußpflegerin selbst oder über das
Pflegepersonal an. (nach oben)
1.12. Beschwerden
Auch wir sind nur Menschen und überall wo mit und für Menschen gearbeitet wird, können auch Fehler geschehen. Wenn Sie einmal mit einer Leistung unzufrieden sein sollten oder einen Verbesserungsvorschlag anbringen möchten, haben Sie dazu
jederzeit die Möglichkeit. Bitte sprechen Sie die Mitarbeiter des entsprechenden Bereiches an. Sie werden Ihre Beschwerde/Ihren Verbesserungsvorschlag schriftlich aufnehmen und Sie über den weiteren Stand der Dinge informieren. Natürlich
können Sie auch jederzeit den Geschäftsführer Herrn Sander persönlich ansprechen. (nach oben)
1.13. Sicherheitshinweise
Die Gewährleistung der Sicherheit der uns anvertrauten Bewohner, Gäste und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Bitte beachten Sie daher unsere Brandschutzordnung und folgende allgemeine Sicherheitsregeln:
Das Abbrennen von Kerzen ist nicht gestattet. Der Gebrauch von Tauchsiedern, Kaffeemaschinen und Heizdecken ist aus Sicherheitsgründen untersagt. Lüftungsschlitze von Fernsehgeräten oder Kühlschränken bitte nicht mit Deckchen oder
Vorhänge abdecken. Im Brandfalle dürfen die Aufzüge nicht benutzt werden!
Die Einrichtung ist mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet, die entstehenden Rauch erkennt und einen Alarm auslöst. Fluchttüren und Brandschutztüren sind gekennzeichnet. Bitte schauen Sie sich beim Heimeinzug einmal danach um. (nach oben)
1.14. Wertsachen
Für Wertsachen die im Zimmer aufbewahrt werden, wird seitens des Hauses keine Haftung übernommen. Es empfiehlt sich, Wertsachen in einem Schließfach der ortsansässigen Bank zu deponieren oder einem Angehörigen Ihres Vertrauens zu geben.
Bitte bewahren Sie auch keine größeren Bargeldbeträge in Ihrem Zimmer auf. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Bargeld auf Ihr persönliches Taschengeldkonto in der Verwaltung einzuzahlen. (nach oben)
|